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23. Februar 2021

Andocken, andenken, ans Netz gehen: Das, was sich in idealer Weise ergänzen kann, miteinander zu verknüpfen, ist die große Leidenschaft von Lorenz Kilga, dem Gründer von Design Network.

Von Barbara Jahn

 


Der junge österreichische Unternehmer Lorenz Kilga war immer schon ein strategisch denkender Mensch und hat unter anderem in London und New York Designmanagement, Strategic Fashion Design und Consumer & Retail Entrepreneurship studiert. Zurück in Österreich, wo er aufgewachsen ist und bereits von den Innsbrucker Großeltern, die in den 70er Jahren ihr Möbelgeschäft mit dem angrenzenden Kaffeehaus zu einem Gesamterlebnis, das man heute „Concept Store“ nennt, vernetzten, inspiriert, hatte er die Idee, eine moderne Matching-Plattform für junge Designer zu gründen, die mit ausgewählten Marken der Möbel- und Einrichtungsbranche zusammengebracht werden. Aus dieser Grundidee heraus entstand schließlich Design Network.

 


Design Network legt den Fokus auf holistische Denkweisen und Strategien. © Foto: Design Network / Günther Egger

 

Lorenz Kilga, dem es in erster Linie wichtig scheint, die Werte von Architektur, Design und deren Zusammenhänge zu erkennen, beschäftigt sich intensiv mit dem „missing link“, jener Schnittstelle, die Partner, Kompetenzen und Kreativität intelligent miteinander verbindet. Die Idee von Design Network, die primär hinter dem Unternehmen steckt, ist, es möglich zu machen, sich so gut zu vernetzen, um ressourcenschonend und effizient an sein Ziel zu kommen, indem man sich genau die Kompetenz zur Unterstützung holt, die man gerade braucht. Design Network ist dabei selbst ein ausgezeichnetes Beispiel: Eine schlanke, überschaubare Struktur und ein breit aufgestelltes, vielfältiges Netzwerk.

 


Erfolgsrezept: Design Network wendet sein vielfältiges „Mikrowissen“ an. © Foto: Design Network

 

Design Network gliedert sich in drei Leistungsbereiche, denen auch visuell verschiedene Farben und Symbole zugeordnet sind: Designagentur, Designmanagement und Designservice. Kommuniziert wird bewusst in der Sprache der Konsumenten, auch wenn es die Möbelhändler, Produzenten, Architekten und Projektentwickler sind, an die der außerordentliche Service adressiert ist. Denn das Credo von Design Network ist klar: Am Ende des Tages sind es immer Menschen, die Entscheidungen treffen - egal ob im Objekt- oder im Privatbereich. Im ersten Bereich, Design Agentur, bewegt sich Design Network auf vertrautem Terrain. Hier werden gezielt der Möbelhandel und Interiordesign-Studios angesprochen. Drei Jahrzehnte Erfahrung der Agentur Kilga mit Design, Unternehmen und Marktentwicklung stehen wie eine unschätzbare Bibliothek zur Verfügung. Im Portfolio der Designagentur sind zudem ausschließlich Marken präsent, die eine Geschichte zu erzählen haben. Diese Geschichte, die jedem einzelnen Stück eine Seele einhaucht, wird gerade im High-End-Segment eine Beziehung aufgebaut, die über Generation weitererzählt wird. Vertrauen, Wertschätzung, aber auch Nachhaltigkeit bilden die Basis für dieses Konzept, von dem einerseits der Handel, andererseits auch die Marke im gegenseitigen Austausch nur profitieren kann.

 


Mit viel Knowhow unterstützt das Team rund um Lorenz Kilga Designer, Architekten, Planer und den Möbelhandel bei Entscheidungen, Konzepten und Umsetzung in unterschiedlichster, maßgeschneiderter Weise. © Foto: Design Network / Günther Egger

 

Im zweiten Bereich Designmanagement widmet sich Design Network der Strategie und der Umsetzung. Dieses Segment basiert auf acht Leistungsangeboten, wobei jeweils vier auf zwei Ebenen aufgeteilt sind. Sie resultieren aus Erfahrung, Feedback und unzähligen Interviews, die geführt wurden, um den Markt bestmöglich zu analysieren. Hier offenbart sich einer der größten Vorteile des Design-Netzwerks: die professionellen Einblicke in die Mikroökonomie des Marktes kombiniert mit dem makro-ökonomischen Wissen. So können selbst die komplexesten Fragestellungen der Kunden beantwortet werden. Mit Designservice, dem dritten Bereich von Design Network, kann man ein komplettes Projekt abwickeln. Dieser Fachbereich beinhaltet Produktpräsentation, Vor-Ort-Termin, Content-Bilder, Stoffe und DWGs, Mood Boards und Layout, professionelle Begleitung bei Projekten, Empfehlung und Kalkulation sowie Corporate Product Design. Hier können auch Teilbereiche in Anspruch genommen werden, wenn beispielsweise ein Layout oder ein Moodboard vom Architekten selbst gestaltet wird. Auf diese Weise funktioniert der Designservice wie ein Baukasten-System, wo es in erster Linie darum geht, mit Leistungen die Zielgruppen der Architekten, Entwickler und Interior-Designer zeitlich und inhaltlich kompetent bestmöglich zu unterstützen.

 


Den Kopf voller Ideen: Der junge Unternehmer Lorenz Kilga bringt Menschen zusammen und geht mit Design Network neue Wege. © Foto: Design Network

 

„Unser Netzwerkgedanke soll ein Motivator sein. In erster Linie sprechen wir natürlich Geschäftskunden an. Aber in meinen Augen steht hinter jedem Geschäftspartner ein Mensch und somit ein Endkonsument. Mit den Bereichen Design Agentur, Design Management und Design Service sprechen wir neben Architekten, Designern und Planern auch gezielt unterschiedliche Zielgruppen der Möbelbranche an. Genau diese breite Ausrichtung befähigt eben einen Netzwerkgedanken. Unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen finden zusammen, werden gebündelt und ergeben so einen Nutzen für unsere Kunden“, sagt Lorenz Kilga, der weiß, dass die „Älteren“ im ersten Moment (noch) skeptisch auf sein Konzept reagieren, die jüngere Generation sich jedoch dafür schon offener zeigt und in einem Netzwerk ihre Chance sieht, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Durch unsere drei Dienstleistungsbereiche erhalten wir tiefe Einblicke in die täglichen Aufgaben und Herausforderungen unserer Kunden. Dieses übergreifende Wissen, das wir „Mikrowissen“ nennen, führt oft zu schnellen und einfachen Lösungen. Wir beschäftigen uns intensiv mit unseren Kunden und nehmen uns Zeit, hinter die Kulissen zu blicken. So erarbeiten wir Strategien, die eben auf kleinster Ebene beginnen und nicht durch große Datenmengen standardisiert und vordefiniert werden.“

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